Um den Ring of Kerry

Irland-Tagebuch – Tag 10: Daniel's Island, Derrynane Beach, Derrynane Historic Park, Coomakesta Pass, Ballinskelligs Bay, Kerry Cliffs, Bray Head, Geokain Viewpoint, Valentia Island Car Ferry, Ballycarbery Castle, White Strand, Mountain Stage, Ladies View, Looscaunagh Laugh und Kenmare

vor einem Jahr veröffentlicht unter Reisen Irland.

Am zehnten Tag unseres Roadtrips auf dem Wild Atlantic Way stand die Umrundung des berühmten Ring of Kerry auf unserem Programm. Im Internet findet man ganze Studien, ob es nun besser ist mit oder gegen den Uhrzeigersinn um den Ring of Kerry zu fahren, da die vielen Reisebusse den Ring of Kerry nur entgegen dem Uhrzeigersinn umkreisen dürfen. Wir entschieden uns für die Variante mit den Uhrzeigersinn zu fahren und haben auf der kompletten Umrundung nur einmal Reisebusse auf einem Parkplatz gesehen – und da haben wir nicht angehalten. Aber auch auf der Straße waren so gut wie keine Reisebusse unterwegs, da wird wohl viel Lärm um nichts gemacht.

Streckenverlauf

Nach dem sättigenden Frühstück im Avelow House B&B in Kenmare fuhren wir an der Kenmare Bay entlang in Richtung Westen. Den ersten größeren Fotostopp legten wir bei Daniel's Island ein. Etwas weiter im Westen genossen wir die vielen Aussichten in der Umgebung des Derrynane Historic Parks. Anschließen befuhren wir den Skellig Ring und besuchten mit den Kerry Cliffs eines der Highlights unseres Roadtrips. Gleich neben den Kerry Cliffs befindet sich die Insel Valentia Island mit dem Berg Bray Head, auf dem wir einen umfangreichen Spaziergang unternahmen. Mit der Valentia Island Car Ferry ging es zurück aufs Festland, bei Cahersiveen besuchten wir das verwunschen wirkende Ballycarbery Castle. Im Norden der Iveragh-Halbinsel fuhren wir dann am Atlantik entlang wieder in Richtung Landesinnere, wo es durch den Killarney Nationalpark zurück nach Kenmare ging.

Daniel's Island

Karte an den Koordinate 51.773030°, -10.015759°

Daniel's Island

Von unserer Unterkunft in Kenmare starteten wir unsere Tour auf dem Ring of Kerry mit dem Uhrzeigersinn. Schon kurz nach dem Start hielten wir bereits immer wieder für das ein oder andere Foto an, die Aussichten waren jetzt schon umwerfend! Einen ersten längeren Fotostopp legten wir bei Daniel's Island ein, denn die bizarre Form von Daniel's Island und der anderen kleinen Inseln war wirklich sehr sehenswert!

GPS: 51.773030°, -10.015759° (OpenStreetMap, Google Maps)

Derrynane Beach

Karte an den Koordinate 51.760505°, -10.137069°

Derrynane Beach

Nächster Stopp war der Strand Derrynane Beach, ein von Felsen durchzogener Sandstrand, der durch seine einzigartige Form wirklich besonders war. Wir spazierten lange auf dem Sand und den Felsen herum und beobachteten einen Seehund beim Fischen im seichtem Wasser.

GPS: 51.760505°, -10.137069° (OpenStreetMap, Google Maps)

Derrynane Historic Park

Karte an den Koordinate 51.773468°, -10.145230°

Derrynane Historic Park

Anschließend fuhren wir am Derrynane Historic Park vorbei. Der Wild Atlantic Way verläuft hier relativ hoch an einer Bergkante entlang, so dass ihr von hier aus einen tollen Ausblick auf den Derrynane Historic Park habt.

GPS: 51.773468°, -10.145230° (OpenStreetMap, Google Maps)

Coomakesta Pass

Karte an den Koordinate 51.779605°, -10.159680°

Coomakesta Pass

Ein Stück weiter führt der Wild Atlantic Way über den 215 Meter hohen Coomakesta Pass, von dem aus wir ein beeindruckendes Panorama über den Kenmare River, Abbey Island, Deenish Island und Scarrif Island hatten!

GPS: 51.779605°, -10.159680° (OpenStreetMap, Google Maps)

Ballinskelligs Bay

Karte an den Koordinate 51.820895°, -10.273358°

Ballinskelligs Bay

An der malerischen Ballingskelligs Bay entlang ging es zum McCarthy Mór Tower, einem am Strand gelegenen Turmhaus aus dem 16. Jahrhundert.

GPS: 51.820895°, -10.273358° (OpenStreetMap, Google Maps)

Skellig Islands

Karte an den Koordinate 51.770890°, -10.540522°

Skellig Islands

Während unser Umrundung des Ring of Kerrys haben wir immer wieder die Aussicht auf die Skellig Islands genossen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr mit einem Boot zu der größeren der beiden Inseln mit dem Namen Skellig Michael übersetzen. Auf der Insel befindet sich eine mittelalterliche Mönchssiedlung, die seit 1996 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Da die Anzahl der Menschen, die gleichzeitig auf die Insel dürfen, beschränkt ist, sind die Touren oft weit im voraus ausgebucht. Unter skelligislands.com könnt ihr weitere Informationen zu den Überfahrten finden.

GPS: 51.770890°, -10.540522° (OpenStreetMap, Google Maps)

Kerry Cliffs

Karte an den Koordinate 51.868584°, -10.385411°

Kerry Cliffs

Mit den Kerry Cliffs erreichten wir dann ein Highlight unseres Road Trips. Auf dem Parkplatz des Visitorcenters stellten wir unseren Mietwagen ab, zahlten 4,00 € Eintritt pro Person und liefen über einen gut ausgebauten Weg in Richtung Klippen. Auf dem Weg dorthin passierten wir drei Nachbauten von Bienenkorbhütten, wie sie in der Eisenzeit und frühchristlichen Zeit in dieser Gegend gebaut wurden.

Nach etwa 400 Metern erreichten wir die Kerry Cliffs, die aufgrund ihrer einzigartigen Formen und dem türkisen Wasser einfach umwerfend schön waren! Über einen gut befestigten Weg spazierten wir an den Klippen entlang, an dem zahlreiche Infotafeln über Flora und Fauna rund um die Klippen informierten. Die 4,00 € Eintritt waren wirklich eine gute Investition, die wir nicht bereuen!

GPS: 51.868584°, -10.385411° (OpenStreetMap, Google Maps)

Bray Head

Karte an den Koordinate 51.881966°, -10.428144°

Bray Head

Ein paar Kilometer hinter den Kerry Cliffs fuhren wir über die Valentia Bridge auf die Insel Valentia Island, auf der sich der Berg Bray Head befindet. Am Fuße des Berges befindet sich ein Parkplatz, auf dem wir unseren Mietwagen für 2,00 € abstellen konnten. Dann spazierten wir über den Wanderweg „Bray Head Loop“ zur Spitze des Berges, die wir nach etwa 25 Minuten erreichten. Die Wanderung hat sich wirklich gelohnt, denn die Aussicht vom Wanderweg auf Valentia Island und die Kerry Cliffs war einfach phänomenal!

Oben auf Bray Head befinden sich die Überreste eines 1815 erbauten Beobachtungsturms. Von dort aus stiegen wir die Klippen hinab, bis wir die äußerste Spitze von Bray Head erreichten, wo wir eine ausgiebige Pause machten und die Aussicht auf die Skellig Islands genossen.

Anschließend folgten wir weiter dem „Bray Head Loop“, der über einen Wiesenpfad zurück zum Parkplatz führt und einen tollen Panoramablick auf die Dingle Bay, die Insel Valentia und den Portmagee Channel bietet. Diesen kleinen Umweg solltet ihr auf jeden Fall in Kauf nehmen, statt den gleichen Weg zum Parkplatz zurück zu gehen, es lohnt sich!

GPS: 51.881966°, -10.428144° (OpenStreetMap, Google Maps)

Valentia Island Car Ferry

Karte an den Koordinate 51.925427°, -10.286397°

Valentia Island Car Ferry

Anstatt Valentia Island anschließend wieder über die Valentia Bridge zu verlassen, kürzten wir den Wild Atlantic Way ein wenig ab, denn die Valentia Island Car Ferry brachte uns und unseren Mietwagen für 7,00 € zurück auf das Festland. Die Überfahrt dauerte nur ein paar Minuten und wir konnten uns sogleich auf den Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit machen.

GPS: 51.925427°, -10.286397° (OpenStreetMap, Google Maps)

Ballycarbery Castle

Karte an den Koordinate 51.948908°, -10.258587°

Ballycarbery Castle

Nächstes Ziel war die Burgruine des im 16. Jahrhundert erbauten Ballycarbery Castles, das ihr über eine Brücke in Cahersiveen erreichen könnt. Die mit Efeu überwachsene Burg wirkt wie ein verfallenes Märchenschloss und lädt zum Erkunden ein. Ich kletterte ein wenig auf und in der verwitternden Ruine herum und genoss die Aussicht auf die umliegende Landschaft. Die Ruine des Ballycarbery Castle ist wirklich sehr sehenswert und definitiv einen Besuch wert!

GPS: 51.948908°, -10.258587° (OpenStreetMap, Google Maps)

Mountain Stage

Karte an den Koordinate 52.013346°, -10.099191°

Mountain Stage

Im nördlichen Teil des Ring of Kerry führt der Wild Atlantic Way direkt am Ufer der Dingle Bay entlang und offenbart immer wieder sensationelle Panoramas auf die Bucht. Bei einem Rasthof auf dem Berg Mountfoley legten wir einen kurzen Fotostopp ein, da die Aussicht von hier sehr gut war. Anschließend verließen wir die Küste und der Wild Atlantic Way führte uns ins Landesinnere.

GPS: 52.013346°, -10.099191° (OpenStreetMap, Google Maps)

Ladies View

Karte an den Koordinate 51.967352°, -9.592823°

Ladies View

Im Landesinneren führt der Ring of Kerry durch den Killarney Nationalpark, über sehr enge Straßen fuhren wir durch Wälder und an Lough Leane und Muckross Lake vorbei. Nach einer relativ langen Steigung erreichten wir den nicht zu übersehenden Aussichtspunkt Ladies View. Der Name des Aussichtspunkt stammt von der Hofdame („Lady-in-waiting“) von Queen Victoria, die vom Ausblick während eines Besuches im Jahre 1861 sehr beeindruckt war. Und damit ist sie sicherlich nicht alleine, denn das Panorama über die Seen von Killarney ist wirklich wunderschön!

GPS: 51.967352°, -9.592823° (OpenStreetMap, Google Maps)

Looscaunagh Laugh

Karte an den Koordinate 51.957264°, -9.621445°

Looscaunagh Laugh

Schon kurz hinter Ladies View führte uns der Wild Atlantic Way direkt am Ufer des Bergsees Looscaunagh Laugh vorbei. Wir legten gleich mehrere Pausen ein um den wunderschönen See aus allen Perspektiven zu fotografieren. Dann verließen wir den Killarney Nationalpark und erreichten nach der Umrundung des Ring of Kerry unseren Ausgangpunkt in Kenmare.

GPS: 51.957264°, -9.621445° (OpenStreetMap, Google Maps)

P. F. McCarthy

Karte an den Koordinate 51.879727°, -9.582881°

Am Abend statten wir dem Restaurant P. F. McCarthy im Zentrum von Kenmare einen Besuch ab. Im gemütlich eingerichteten Restaurant stehen einige typisch irische Gerichte auf der Speisekarte. Für mich gab es je eine Lachs-Frikadelle und ein Makrelen-Frikadelle mit hausgemachter Remoulade und Salat. Meine Reisebegleitung entschied sich für den hausgemachten Reibekuchen in Pfeffersauce. Beide Gerichte waren sehr lecker und auch der Preis war vollkommen in Ordnung. Ein Restaurant, dass wir euch gerne weiterempfehlen!

Bei dem ein oder anderen Guinness besprachen wir anschließend die Pläne für den nächsten Tag unseres Roadtrips, an dem es um den Ring of Beara gehen sollte, aber dazu erfahrt ihr dann mehr im nächsten Artikel meines Reisetagebuches.

GPS: 51.879727°, -9.582881° (OpenStreetMap, Google Maps)

Galerie (45 Fotos)

Willi Thiel

Geschrieben von Willi Thiel am 13. August 2017.


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