Kopenhagen: Reisebericht

Über meinen Kurzausflug in die dänische Hauptstadt Kopenhagen

vor 2 Monaten veröffentlicht unter Reisen  Dänemark.

Wie ihr in meinem Reisebericht über Malmö vielleicht bereits gelesen habt, war ich Ende 2016 für ein paar Tage in der drittgrößten Stadt Schwedens. Diese Zeit nutzte ich unter anderem für einen Ausflug in die dänische Hauptstadt, denn über die Öresundbrücke ist Kopenhagen von Malmö aus in nur 30 Minuten zu erreichen.

Ostseerundreise

Das dritte Ziel meiner kleinen Ostseerundreise war also die Stadt Kopenhagen. Von diesem Kurzausflug werde ich euch in diesem Reisebericht erzählen. Die Reiseberichte zu den weiteren Stopps meiner Rundreise könnt ihr hier finden:

  1. Reisebericht: Rostock
  2. Reisebericht: Malmö
  3. Reisebericht: Kopenhagen
  4. Hamburg: 33C3 Impressionen

Öresundbrücke

Öresundbrücke

Von der Malmö Central Station aus fuhr ich am frühen Morgen mit dem Öresundzug über die Öresundbrücke nach Kopenhagen. Über die genauen Einzelheiten dieser Zugüberfahrt habe ich bereits im letzten Blogartikel geschrieben, ihr könnt sie im Abschnitt Öresundbrücke meines Reiseberichtes zu Malmö nachlesen.

Tivoli

Tivoli

Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichte ich Kopenhagen, verließ den Öresundzug und mein kleiner Stadtrundgang konnte beginnen. Sobald ihr den Hauptbahnhof in Kopenhagen verlasst, steht ihr vor dem weltbekannten Vergnügungs- und Erholungspark Tivoli. Aufgrund von Zeitmangel verzichtete ich aber auf einen Besuch.

Københavns Rådhus

Rathaus

Gleich hinter dem Tivoli befindet sich der Ratshausplatz mit einer weiteren bekannten Sehenswürdigkeit von Kopenhagen, dem Kopenhagener Rathaus. Im auffälligen Rathausturm befindet sich eine Aussichtsplattform, die über 300 Stufen zu erreichen ist. Leider war diese aber während meines Besuches geschlossen.

Nyhavn

Nyhavn

Durch die Gassen der Altstadt spazierte ich bis zum alten Handelshafen „Nyhavn“. Der Kanal, in dem sich der Hafen befindet, wurde im 17. Jahrhundert erbaut. Die farbenfrohen Giebelhäuser an den Seiten des Hafenarms entstanden im 18. und 19. Jahrhundert. Heute befinden sich zahlreiche Restaurants und Pubs in den Giebelhäusern. Ich schlenderte gemütlich am Ufer des Kanals entlang und genoß das tolle Licht der tiefstehenden Sonne. Meiner Meinung nach war Nyhavn der schönste Ort, den ich in Kopenhagen besucht habe!

Amalienborg

Amalienborg

Am Hafenbecken entlang ging es weiter bis zur Amalienborg. Dort angekommen wurde ich von einem Polizisten hinter eine Absperrung geschickt. Wie sich herausstellte, lag das an meinem super Timing, denn gerade startete das „Changing the Guard“, für das ich Platz machen musste. Jeden Tag um 11:30 Uhr verlassen die königlichen Wachen das Schloss Rosenborg und erreichen um 12:00 Uhr die Amalienborg für die Zeremonie. Das Wechseln der Wachen war ganz unterhaltsam, aber bei weitem nicht so spektakulär wie man es aus dem Buckingham Palace in London kennt.

Gefionspringvandet

Gefionspringvandet

Nach der Zeremonie lief ich weiter am Hafenbecken entlang und passierte das größte Denkmal in Kopenhagen, den Gefion-Brunnen. Aufgrund der Kälte war das Wasser abgestellt, der Brunnen wirkte nichtsdestotrotz sehr imposant.

Ivar Hvitfeldt Monument

Ivar Hvitfeldt Monument

Durch den Langelinie Park lief ich in Richtung der kleinen Meerjungfrau, vorbei am 19 Meter hohen, nicht zu übesehenden Ivar Hvitfeldt Monument.

Den Lille Havfrue

Den lille havfrue

Anschließend erreichte ich eines der kleinsten Wahrzeichen der Welt, die kleine Meerjungfrau. Die weltberühmte Bronzefigur an der Uferpromenade Langelinie wurde 1913 aufgestellt und sollte zum Wahrzeichen Kopenhagens werden. Rund um die kleine Skulptur war ein ziemlich nerviger Besucherandrang. Außerdem hatte ich einen „tollen“ Ausblick auf das Industriegebiet auf der anderen Seite. Mich hat dieses Wahrzeichen Kopenhagens nicht überzeugt und so veließ ich den überlaufenen Ort schnell wieder.

Rosenborg Slot

Rosenborg Slot

Auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof spazierte ich durch den Königsgarten, vorbei am Schloss Rosenborg. Die ehemalige königliche Residenz wurde im 17. Jahrhundert errichtet und dient heute als Museum. Unter anderem sind hier die dänischen Kronjuwelen ausgestellt.

Rundetårn

Rundetårn

Ich passierte den „Runden Turm“, der 1642 errichtet wurde und heute das älteste funktionsfähige Observatorium Europas enhält. Auf dem Dach des Turmes befindet sich eine Aussichtsplattform, die aber leider während meines Besuches geschlossen hatte.

Fazit

Baustelle in Kopenhagen

Kopenhagen hat mir von den Städten, die ich während meiner kleinen Ostseerundreise besucht habe, am wenigsten gefallen. Selbst am 24.12. waren mir pesönlich viel zu viele Touristen unterwegs. Außerdem wurde überall gebaut und dafür gesorgt, dass die Absperrungen so hässlich wie nur maximal möglich aussehen. Abgesehen vom wirklich schönen Nyhavn waren die Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen auch nichts besonderes. Für einen Kurztrip kann man Kopenhagen mal besuchen, länger als einen Tag würde ich mich dort aber nicht rumtreiben wollen. Mit meinem Hotel im benachbarten, viel schöneren Malmö hatte ich die richtige Wahl getroffen, und am frühen Abend führte es mich dann auch wieder genau dorthin zurück!

Galerie (30 Fotos)

Willi Thiel

Geschrieben von Willi Thiel am 29. Januar 2017.


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